14
Mai
2013

Fly Robin Fly

»... und dann wird man sehen, ob ich das Ding zum Fliegen bringe.«

Das sage ich seit einiger Zeit ziemlich oft, denn ziemlich oft fragen mich Leute, was ich so mache, also beruflich, und dann erzähle ich von meinem Ein-Personen-Unternehmen, meinem Gewerbeschein als »Werbetexter« und dass ich noch bis Ende August an die Zuverdienstgrenze vom Kinderbetreuungsgeld gebunden bin. Danach ... siehe oben. Dabei habe ich ganz große Zweifel, ob die Selbständigkeit überhaupt das Richtige für mich ist.

Ich weiß zum Beispiel nicht, ob es zur ständig beschworenen »unternehmerischen Persönlichkeit« gehören würde, das Thema Steuer und Sozialversicherung nicht für eine Zumutung, sondern für eine interessante Aufgabe im Sinne der Selbständigkeit und Selbstbestimmung etc. zu halten. Ich habe den Verdacht, dass allein zuhause zu sitzen und nach Auftrag zu schreiben nur sehr schwer Ein- und Auskommen sichern wird. Die Perspektive für das Alter ist ohnehin eher dubios - eine 60jährige Texterin wird niemand anheuern, das heißt, es müsste schon jetzt ständig ein relevanter Geldbetrag gespart werden können, um für das Alter vorzusorgen.

Hahaha!

Zum Glück muss das alles nicht von heute auf morgen entschieden werden. Ich werde mir das mit der Selbständigkeit anschauen, fleißig sein, mich umhören und umsehen und versuchen, eine realistische Perspektive zu entwickeln. Mehr kann ich im Moment nicht tun.

12
Mai
2013

Inspector Gadget // Tonlino Shine

Jetzt habe ich mir doch einen E-Book-Reader gekauft: einen Tolino Shine um keine 100 Euro. War eine Empfehlung meines privaten E-Book-Beraters H., der sich beruflich seit Jahren mit dem Thema beschäftigt, und wurde deshalb ohne größere Recherche entschieden. Wichtig waren mir ...

> ein beleuchtbares Display zum Lesen im Bett. Es wird nicht ewig so weitergehen, aber derzeit schläft noch ein Kind in unserem Zimmer, das ich nicht wecken will.

> ein offenes System. Damit war der Kindle von Amazon natürlich sofort aus dem Rennen.

Überhaupt: Auch wenn die Hysterie des deutschsprachigen Buchhandels mir manchmal peinlich ist, aber ich werde mit Amazon einfach nicht warm. Hinter Tolino stehen Thalia und Weltbild, das sind jetzt auch nicht gerade die Freunde unseres kleinen Verlages von nebenan. Aber sie sind zumindest in der Branche irgendwie ... nun ja ... greifbar. Auch ein Punkt. Meine ich halt. Hoffentlich. *hust*

> Letzter Aspekt, vom H. ins Feld geführt: Thalia und Weltbild haben genug finanzielle Kraft, um das System erhalten und weiterentwickeln zu können. Das sollte in ein paar Jahren also auch noch funktionieren. Nicht unwichtig, wenn man sich eine Art digitaler Bibliothek anlegt.

Das Gerät selber ist angenehm leicht, easy zu bedienen und ein erfreulich dezenter Anblick. Allenfalls die Abdeckung für die Ladebuchsen könnte etwas weniger fummelig gestaltet werden.

Ansonsten hoffe ich, dass ich den vorinstalierten Thalia-Shop von der Startseite wegbringe, und jetzt endlich wieder mehr zum Lesen komme. Denn ausschlaggebend für den Kauf war letztlich der gut 1.000 Seiten schwere Wälzer auf meinem Nachttisch, den ich nicht in der Handtasche herumschleppen kann und trotzdem in überschaubarer Zeit fertiglesen will.

Bleiben Sie dran!

7
Mai
2013

Fette Babys

Zum ersten Mal ist es mir beim Babyschwimmen begegnet. Es war vor Beginn der Kursstunde, ich saß mit meinem Kind auf dem Schoß im piwarmen Wasser, neben mir eine andere Frau, die ihr Baby ansprach, etwa wie folgt: „Na, zeigst du wieder deinen dicken Bauch?“

Eltern haben eine seltsame Sprache, besonders wenn ihr Kind noch nicht antworten kann. Sie sagen Sätze zu dem Kind, aber halb und halb ist auch der erwachsene Mensch in der Nähe gemeint.

Jedenfalls, ich reagierte, und zwar sagte ich etwas in der Art von: „So soll das sein, ein Baby braucht ein Bäuchlein.“
Darauf die Mutter, ernsthaft abwehrend: „Na, aber das ist schon sehr unvorteilhaft.“

Ich schüttelte den Kopf, sagte nichts mehr und erzählte dieses skurrile Erlebnis fleißig weiter, jedes Mal mit einem verbalen Tippen des Zeigefingers an die Stirn. Leute gibt’s! – Aber ich musste lernen: Offenbar sind gar nicht so wenige Mütter auf diesem Trip unterwegs.

In der Krabbelstube. Ich füttere mein Kind, so wie eine Frau neben mir ihren etwa ebenso alten Buben. Die Mutter des anderen Kindes: „Er könnte ja pausenlos essen.“
Ich: „Ja, der N. auch. Er braucht’s wohl.“
Mutter: „Wahrscheinlich, aber er hat wenigsten so ein hübsches schmales Gesicht.“
(Ich: Hä? Wen meint sie jetzt?)
Mutter weiter: „Mein [Kindername] hat so dicke Pausbacken gekriegt.“

Spätestens jetzt muss man vielleicht erwähnen: Beides waren allem Anschein nach Frauen aus meiner soziologischen Schicht, eher spät Mütter geworden, eher gut ausgebildet, eher finanziell abgesichert, die in der Krabbelstube sogar noch mit dem geraden Blick der selbstbewussten, emanzipierten Frau. Aber sie halten ihre Babys für zu dick. Das ist ein Irrsinn, von dessen Existenz ich bis vor kurzem überhaupt keine Ahnung hatte.

Die letzte Geschichte zu dem Thema kenne ich nur vom Hörensagen, und sie dreht sich um eine Frau aus dem weiteren Familienumfeld. Verwandte von ihr erzählten mir, sie gebe ihren Kindern vor dem Essen ein Glas Wasser zu trinken, damit sie schneller satt würden. Und sie antworte den Kindern, wenn die einen Nachschlag haben wollten: „Du hattest genug.“

Meine Mutter hat der kleinen Tochter der Frau bei einem Besuch etwas zu essen angeboten. Das Kind hat abgelehnt mit den Worten: „Das darf ich nicht essen, sonst werde ich zu dick.“

Das Mädchen ist vier.

Manchmal möchte ich heulen.

1
Mai
2013

Download // Geburtstagskalender

Als Texterin kann ich Grafiker_innen meistens nur neidisch über die Schulter schauen, wenn sie ihre Design-Zaubereien veranstalten: Gestaltungsprogramme sind nicht nur teuer, man muss sie auch bedienen können, und vor allem muss man wissen, was man überhaupt damit machen will.

Hab ich nicht, kann ich nicht, weiß ich nicht. Aber es macht mir Freude, ein wenig mit den gestalterischen Möglichkeiten von Textverarbeitungsprogrammen herumzuspielen. (Sollten Grafiker_innen mitlesen: Gegen Schnappatmung hilft langsames Ein- und Ausatmen in eine Papiertüte ;-).)

Jetzt habe ich mir auf diese Weise einen Geburtstagskalender für die Klotür gebaut. Wer mag, kann den hier einfach herunterladen, auf A-3-Papier ausdrucken und selber ausfüllen: geburtstagskalender-Kopie (pdf, 110 KB)

Angelegt habe ich die Datei im Textverarbeitungsprogramm von OpenOffice. Anders als im neuen Word kann ich bei OpenOffice ganz einfach DIN-A-3 als Format auswählen. Das wird dann sauberer als ein A-4-Blatt im Copyshop zu vergrößern. Ich habe die Seite sechsspaltig angelegt und für die Überschrift ein Textfeld über alle Spalten eingefügt.

Für die Überschrift und die Zahlen zu den einzelnen Tagen habe ich die Schrift Gill Sans Ultra Bold bzw. Gill Sans gewählt – eine klassische serifenlose Schrift, die sich ruhig im Hintergrund hält. Das war wichtig, um bei den einzelnen Monaten herumspielen zu können: Jeder Monatsname wurde mit einer anderen Schrift formatiert. Dabei habe ich versucht, eine ausgewogene und abwechslungsreiche Mischung aus eher verschnörkelten und eher klaren Schriften zu finden.

Ganz zufrieden bin ich mit dem Ergebnis nicht. Februar zum Beispiel ist ganz schlecht lesbar, die Buchstaben A und R sind in der gewählten Schrift »Console« kaum zu unterscheiden. Die Schriften »Aenima« (April) und »Hawaii Lover« (September) sind zu ähnlich, und der Effekt von »Capture it 2« (Juni) käme bei einem längeren Wort sicher besser zur Geltung.

Aber alles in allem, finde ich, kann man das fürs Erste mal so lassen. Auf der Klotür hängt das gut. Und nur ein wenig schief.

10
Apr
2013

Sein Schweigen teilen

An den Osterfeiertagen habe ich zwei Dinge gehört und sie seither nicht weitererzählt. Obwohl sie mir nicht aus dem Sinn gehen und es immer wieder Gelegenheiten gegeben hätte, sie zu berichten – denn wenn man selbst ein Kind hat, drehen sich auch die Gespräche oft um Kinder –, war mir die Vorstellung sofort widerlich, die ich mir von den Gesichtern und Reaktionen meiner Gegenüber machte.

Aber ich möchte diese Geschichten nicht unerzählt lassen. Und hier muss ich keine routinierte Empörung befürchten.

Es handelt sich um einen Schulkollegen von H.s Schwester. Heute würde er, wie sie, auf die 50 zugehen, aber er hat sich nicht lang nach dem Abitur das Leben genommen.

Erzählt wurde, dass die Mutter dem kleinen Jungen nach 16 Uhr nichts mehr zu trinken gegeben habe, damit er nicht ins Bett mache. Eine Nachbarin, die das bemerkte und die H.s Familie das alles berichtet hat, erbarmte sich hin und wieder und gab ihm heimlich zu trinken.

Berichtet wurde auch, wie die Eltern mit dem Säugling verfuhren: Nachdem sie ihm morgens ein Fläschchen gegeben hatten, zogen sie die Vorhänge zu und gingen zur Arbeit. (Beide waren Lehrer_innen.) In der Mittagspause gingen sie nach Hause und gaben dem Kind ein weiteres Fläschchen.

Anschließend verdunkelten sie das Zimmer erneut und kehrten zur Arbeit zurück.

26
Feb
2013

Das war die Woche 08

Montag :: Der H. hat seinen ersten Arbeitstag auf dem neuen Job. Ich empfange ihn abends nicht mit einem Glas Sekt und leckerem Essen zur Feier des Tages, sondern werfe ihm nur das Kind in den Arm und mich selbst mit der Tuchend aufs Sofa. Mir ist kalt. Da ist was im Anflug, na super.

Dienstag ::
Noch geht's. Am Vormittag laufe ich mit dem Baby in die Stadt, um mir »Nackte Männer« im Leopold Museum anzuschauen (Dienstag geschlossen). Weiter ins Kunsthistorische, wo ich das Baby in die Trage schnalle und durch die Gemäldegalerie spaziere. Freundliches Lächeln allerorten, ein Mann meint mit Blick aufs Kind: »Sie fangen ja früh an.« Gut versteckt finde ich, was ich eigentlich suche, nämlich die Ausstellung »Bunte Götter« in der Antikensammlung. Weniger kolorierte Nachbildungen als ich dachte, aber die zwielichtige Beleuchtung zum Schutz der Objekte macht dem Baby Freude, und es will nach dem Goldschmuck in der Vitrine greifen.
Nachmittags ist die M. mit ihrem Vierjährigen zu Besuch. Er lässt uns seine Stimmbänder im Einsatz hören und tobt durchs Wohnzimmer. Das Baby staunt erst und findet das Ganze später, als es Hunger kriegt, nicht mehr funky. Schnelle Verabschiedung.
Abends kommt meine Mutter, die ursprünglich als Babysitterin für die in der Zwischenzeit abgesagte Telefonkonferenz am Mittwoch gebucht war. Wir trinken Sekt.

Mittwoch ::
Ich bin krank. Meine Mutter reist nicht ab, sondern bleibt noch bis morgen.

Donnerstag ::
Danke Mama. Bis zum nächsten Mal. – Das Baby fängt an zu husten.

Freitag ::
Abends kriegt das Baby 38,8 Grad Fieber. Anders als beim letzten Mal, als es von einem Moment auf den anderen verzweifelt zu schreien anfing, ist es diesmal ruhig und fast fröhlich. Es glüht nur und schläft nicht, deshalb gebe ich ihm um Mitternacht ein Parkemed-Zäpfchen.

Samstag :: Um 4:15 Uhr wuchtet sich der H. aus dem Bett, um seinen Flieger nach München zu erwischen. Er soll dort, Relikt seiner Selbständigkeit, noch ein Seminar halten. Typisch, dass das Baby krank wird, wenn der H. nicht da ist! Aber das werden wir schon schaffen ... Kurz nach 7 Uhr bin ich auch aus den Federn und finde eine Nachricht vom H. auf der Mailbox: Der Flug wurde wegen schlimmem Schneefall storniert, Ersatzflug oder Zug wären zu spät in München, das Seminar ist abgesagt, er kommt jetzt nach Hause. Große Freude, und dann dämmern wir zu dritt durch den Tag. Draußen die leise, schneeflöckchengedämpfte Stadt, drinnen ein übernächtigter Doch-nicht-Reisender und zwei hustende und schniefende Patient_innen. Auch mein Vater ist froh, als ich seinen für den Tag angekündigten Besuch zu verschieben bitte. Er ist selber nicht ganz fit.

Sonntag :: Das Baby ist fieberfrei, am Nachmittag gehen wir spazieren. Um die Ecke holen wir uns Tortenstücke zum Tee – komischerweise ist ausgerechnet das ein kleiner Luxus, der mich zuverlässig wahnsinnig glücklich macht. Am Abend schicke ich die ersten Mails an jene Leute raus, die ich am 6. Juli gern sehen möchte. Es beginnt das Warten auf Zu- und hoffentlich wenige Absagen.

17
Feb
2013

Das war die Woche 07

Montag :: Mit dem Baby bei M. und ihrem Vierjährigen daheim. Die Flasche Sekt, die wir uns aufmachen, bleibt halbvoll. Abends muss ich meinem Auftraggeber sagen, dass ich an keinem der vom Kunden gewünschten Tage anreisen kann, weil ich die Kinderbetreuung nicht so kurzfristig abgeben kann.

Dienstag :: Ruhiges Arbeiten. Im Hintergrund aufgeregte Nebengeräusche zum Thema »Reisen oder Nichtreisen«.

Mittwoch :: Ich bitte den Chef um ein Gespräch.

Donnerstag ::
Abreise nach Paris. Chef meldet sich telefonisch und stärkt mir den Rücken.

Freitag :: Kunde sagt das Projekt, für das ich hätte reisen sollen, ab.

Samstag :: Rückreise von Paris.

Sonntag ::
Mit dem Baby im Café Museum, treffe E. und M. Auf dem Wickelplatz im Damenklo kriegt das Baby wie immer Panik und schlechte Laune.

10
Feb
2013

Das war die Woche 06

Montag :: Die Anwältin meiner Herkunftsfamilie sieht aus wie Patsy Stone, hat aber mehr als nur ihre sieben Zwetschgen auf der Reihe und uns deshalb das leidige Landleben-Thema »Übergabe von Haus und Grund« sehr informativ und unterhaltsam gestaltet. Vier Unterschriften von vier Menschen, jetzt bin ich Co-Eigentümerin.

Dienstag :: Mal wieder den Lebenslauf polieren. Ich verknappe, wo es geht, und spitze zu, wo es sinnvoll ist. Die äußere Form der schriftlichen Arbeit brauchte ebenfalls eine deutliche Auffrischung. Ich entscheide mich – ganz brav – für die Helvetica als Brotschrift und für die Futura in den Headlines. Ein, zwei Punkte weniger bei den Schriftgrößen, dafür präzise festgelegte Durchschüsse (Leerzeilen sind keine Gestaltungselemente!), und das Ganze wurde fast schon elegant. Zumindest für mein ungeübtes Texterinnen-Auge.

Mittwoch :: Geldsachen online erledigen. Buchhaltung auf die To-Do-Liste setzen. Hahaha! Bin schon gespannt, wie lange sie darauf bleibt.

Donnerstag :: Haare schneiden. Nach einem Totalflop bei der GmbHaar probiere ich diesmal einen Salon in der Schönbrunnerstraße – und habe mehr als nur Glück. Bis auf weiteres habe ich meine Friseurin gefunden.

Freitag :: Abendausgang alleine. Treffe die T. im total überfüllten Café Prückel. Am Nebentisch der Österreich-Redakteur der deutschen Wochenzeitung. Ihm gegenüber ein Mann mit Schnauzbart, der mir ebenfalls vage bekannt vorkommt. Er bedankt sich ausführlich für irgendwas. Am Zeitungstisch vom Prückel nur mehr österreichische Blätter, die deutschen Zeitungen wurden wahrscheinlich von den anderen Gästen gekapert.

Danach mit T. und ihrem Schatz und noch einem Typen ins Gartenbaukino zu »Django Unchained«. Geiler Film, sehe aber in jeder leidenden Filmfigur mein weinendes Baby. Kein SMS vom H. zu bekommen kann auch nur bedeuten, dass er das schreiende Kind auf dem Arm in der Wohnung im Kreis geht und nicht an sein Handy kann. Ich verabschiede mich noch vor dem Nach-Kino-Bier und stürze nach Hause – wo der H. entspannt auf dem Sofa liegt und berichtet, das Baby habe nach dem Zubettgehen kein einziges Mal auch nur einen Mucks gemacht. (Neue SMS-Vereinbarungen getroffen.)

Samstag :: (Ich überlege immer noch, wie Mütter in Städten ohne Kaffeehäuser ihre Zeit totschlagen.) Treffe die M. mit ihrem vierjährigen A. im Café Ritter. Am Nebentisch der große Medienmanager, der eben den Verlag übernommen hat, in dem die T. Marketing macht. Ich glotze, er glotzt zurück. Wohnt der nicht in Graz? Hat der nicht eine Zillion Kinder? Na, um die kümmert sich sicher auch Die Frau. Ich esse ein Schnittlauchbrot mit Spiegelei – sehr originelle Speisekarte, liebes Café Ritter –, dann ziehen wir weiter. M. sagt zu einem Plakatfoto des jungen Peter Handke: »Der schaut aus wie Carlos, der OPEC-Terrorist.« Wir landen im Museumsquartier in dem Lokal, das früher Una hieß, mit allen anderen Eltern von Wien. Das Baby streichelt mit spitzen Fingern vorsichtig einen Lampenschirm und freut sich.

Sonntag ::
Spaziere mit H. und dem Baby durch den Schneesturm. Wir verzehren im Café Diglas am Fleischmarkt zwei brutalstmögliche Mohntorten und schleppen unsere dicken Bäuche dann ins Völkerkundemuseum (Habemus Jahreskarte, yay!). Das Baby findet alles großartig und lacht ohne Ende.
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